Grundlage unserer Arbeit ist es auf der Basis professioneller Konzepte Hilfestellung bei der Lösung von Problemen, der Bewältigung von Krisen und dem Aufbau von Ressourcen zu geben. Die Familie hat die Möglichkeit eigenes Verhalten zu reflektieren, Struktur und Halt zu erfahren, um neue Handlungsspielräume zu erarbeiten.



  • • Stärkung und Förderung der Erziehungskompetenz der Eltern
  • • Hilfe bei der Alltagsbewältigung
  • • Förderung der Entwicklung der Minderjährigen
  • • Übernahme von Verantwortung zum Schutz des Kindes
  • • Information über mögliche therapeutische Programme
  • • Ganzheitliche sozialpädagogische Hilfen und Erschließung von externen Hilfequellen zur Entlastung der Familiensituation
  • • Sozialpädagogische Abklärung in Zusammenarbeit mit der/dem fallführenden SozialarbeiterIn der Kinder- und Jugendhilfe


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Plan be bietet eine umfassende sozialpädagogische Unterstützung für Familien und Alleinerziehende, die sich in sozialen Problemlagen befinden. Der Auftrag und die Finanzierung erfolgt über die Kinder- und Jugendhilfe.



  • • Partnerschaftsproblematik
  • • Erziehungsprobleme
  • • Schwierige wirtschaftliche Situation (Schulden)
  • • Überforderung als alleinerziehender Elternteil
  • • Arbeitslosigkeit
  • • Prekäre Wohnsituation/Haushalt
  • • Psychische Krisen
  • • Schulische Probleme
  • • Vernetzungsarbeit mit anderen Helfersystemen

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Was ist ein "Familienrat"? Jede Familie ist einzigartig und hat ihre ganz eigenen Stärken. Manchmal gibt es Situationen, in denen man nicht mehr weiter weiß. Da kann es hilfreich sein, sich mit anderen zusammenzusetzen.

Der "Familienrat" (englisch "family group conference" - fgc) ist ein Verfahren, bei dem die Familie mit Bekannten und Verwandten zusammentrifft, um Ernst zu nehmende Schwierigkeiten gemeinsam zu lösen. Das aus Neuseeland stammende Modell "Familienrat" richtet sich an jede Form von Familie, unanbhängig von ihrer Kultur oder Religion. Die Familie kann selbst bestimmen, wer an dem Familienrat teilnehmen soll. Meistens kommen Verwandte, NachbaInnen oder FreundInnen zusammen. Gemeinsam werden Ideen entwickelt und Hilfsmöglichkeiten besprochen. Die Anwesenden überlegen, was sie selbst für die Familie tun können. So werden die Stärken der Familie, aber auch die Fähigkeiten und Möglichkeiten von Verwandten, NachbarInnen und FreundInnen genutzt.

Kinder sollen am Familienrat teilnehmen, um mitreden und mithören zu können. Es geht immerhin um ihre Zukunft. In der Regel wird dem Kind eine Unterstützungsperson aus der Familie zur Seite gestellt, die auch im Namen des Kindes sprechen kann. Kinder werden aber nicht zur Teilnahme gezwungen.

Ziel des Familienrates ist es, abschließend einen konkreten Plan zur Lösung des Problems zu erarbeiten. Fachleute und Sozialarbeiterinnen sind in dieser Zeit nicht anwesend - die Familie selbst macht den Plan!


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Barbara W.

Geschäftsführerin

Sozialpädagogische Mitarbeiterin

Ich bin Barbara Winkler, 2- fache Mutter, Sozialpädagogin und Erziehungswissenschafterin

Mein Interesse für Menschen jeden Alters, ihre Beweggründe und Verhaltensmuster ist sehr groß. Das System Familie ist für mich eines der spannendsten Felder. Oft können kleine Veränderungen das System wieder funktionstüchtig machen. Manchmal kommen auch größere Umstrukturierungen auf Familien zu, in denen sie intensivere Begleitung brauchen.

Was es mir möglich macht, ein helfendes Beziehungsangebot stellen zu können:

- ein guter Zugang zu mir selbst und damit Offenheit für mein Gegenüber
- eine grundsätzlich positive Lebenseinstellung
- die Ausbildung am Kolleg für Sozialpädagogik
- das Pädagogik- Studium mit Schwerpunkt Beratung und Grundlagen der Psychotherapie
- die laufende Auseinandersetzung mit meinem Diplomarbeits- und Lieblingsthema, der „reinen Beziehung“
- meine Erfahrungen aus meiner eigenen Familie

Der Sinn meiner Arbeit ist in meinem eigenen Wertesystem sehr hoch angesetzt, zudem macht es mir sehr viel Freude, ein Stück des Weges einer Familie mitgehen zu dürfen, um sie dann mit mehr Eigenverantwortung und mehr Struktur wieder alleine weitergehen zu lassen.
Da auch ich von „meinen“ Familien sehr viel über Zusammenhänge und auch über mich lerne, kann ich sagen, meine Leidenschaft zum Beruf gemacht zu haben.

Marijn

Geschäftsführer

Sozialpädagogischer Mitarbeiter

Ich bin in den Niederlanden geboren, wo ich Sozialpädagogik studiert habe. Auf der Fachhochschule in Nijmegen spezialisierte ich mich auf Freizeit- und Erlebnispädagogik. Vorher habe ich als Sozialpädagoge viel in Wohngemeinschaften gearbeitet. Seit 2008 bin ich in Tirol als ambulanter Betreuer tätig.

„Die Jugend soll ihre eigenen Wege gehen, aber ein paar Wegweiser können nicht schaden.“
(Pearl S. Buck)

Tanja

Geschäftsführerin

Sozialpädagogische Mitarbeiterin

In meiner Arbeit ist mir ein achtsamer und wertschätzender Kontakt mit den mir anvertrauten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen sehr wichtig.
Eine Stärke von mir ist, meine Vermittlungs- und Vernetzungsfähigkeit.
Familiäre Ressourcen entdecken, sichtbar machen und fördern ist Hilfe zur Selbsthilfe.
Mein Begleiten in den Familien, verstehe ich als Unterstützung, um praktizierbare und somit lebbare Perspektiven und Lösungen gemeinsam zu entwickeln.

Petra

Sozialpädagogische Mitarbeiterin

Mein beruflicher Weg:
Am 12. Dezember 1972 startete ich meinen Weg ins Leben. Dieser führte mich nach der HAK-Matura in die Management-Ebene eines Wirtschaftsunternehmens. Mit der Geburt meiner Tochter entschied ich mich 2005 meinen Weg zu ändern und begann das Studium der Erziehungswissenschaften (Beratung und Grundlagen der Psychotherapie) an der Uni Innsbruck. Seit diesem Zeitpunkt führten mich neue Wege zur Betreuung von psychisch beeinträchtigten Menschen, zur Integration von Arbeitssuchenden in das Erwerbsleben und zur Jugendarbeit. Im Oktober 2013 führte mich mein Weg in die ambulante Familienarbeit und ich freue mich mit meiner einfühlsamen produktiven Arbeitsweise und fachlicher Kompetenz die betreuten Familien ein Stück ihres Weges zu begleiten.

Ausbildungen:
- Studium Erziehungswissenschaften / Zweig: Beratung und Grundlagen der Psychotherapie
- Lehrgang pädagogisches lösungsfokussiertes Coaching
- Lehrgang systemisch integratives Arbeiten und Beraten
- Ausbildung zur Jugendtrainerin
- Gender und Diversity Fortbildungen

Tatjana

Sozialpädagogische Mitarbeiterin

Hallo ich bin die Tatjana, 47 Jahre alt, und freue mich als ambulante Famiienbetreuerin arbeiten zu dürfen.
Meine Ausbildung zur Dipl. Sozialpädagogin konnte ich auf Grund meiner frühen Mutterschaft erst im reiferen Alter absolvieren. Zur Zeit besuche ich noch einen Lehrgang zum Erziehungs- und Jugendberater, den ich 2016 abschließen werde.

Da ich meine 2 Kinder sehr jung bekam, weiß ich aus eigener Erfahrung wie wichtig es ist, junge Mütter zu stärken und ihre Ressourcen hervor zu heben, sodass sie Vertrauen und Sicherheit in ihr eigenes Tun bekommen. Aber nicht nur Mütter, alle Menschen, von jung bis ganz alt brauchen Stabilität und Achtsamkeit zu ihrem eigenen Menschwerden und Menschsein.

Eine ganzheitliche Unterstützung für Menschen in oft schwierigen Lebenssituationen beginnt für mich mit einer wertschätzenden Haltung, der eine grundlegende wertschätzende Sprache vorausgeht, egal welcher kultureller und religiöser Herkunft. So reichte mein Klientel von schwangeren Müttern, Neugeborenen bis hin zu Jugendlichen und älteren- sowie schwerkranken Menschen, mit unterschiedlicher Nationalität und Sozialisation.

Gerade in der Beziehungsarbeit für Menschen die es im Leben nicht immer leicht haben, ist es mir ein Anliegen Vertrauen und Sicherheit zu schaffen.

Karin

Sozialpädagogische Mitarbeiterin

Als Mutter von vier Kindern liegen mir die Bedürfnisse und Probleme von Kindern und Jugendlichen besonders am Herzen.

Im Zuge meiner Ausbildungen holte ich mir das dazugehörige Fachwissen. Familiensysteme sind für uns alle eine große Herausforderung. Ich möchte den Familien welche sich in herausfordernden Zeiten befinden mit meinem Wissen und meinen Erfahrungen tatkräftig und unterstützend zur Seite stehen.

Oft benötigt es nur kleine Impulse um an den entscheidenden Gabelungen des Lebens den besseren Weg zu gehen.

Martina

Sozialpädagogische Mitarbeiterin

Mein Name ist Martina Oesterle und ich bin seit 2009 in der ambulanten Familienbetreuung tätig. Nachdem ich zuerst für ein paar Jahre in einer Wohngemeinschaft mit Jugendlichen gearbeitet habe, freue ich mich in meiner jetzigen Arbeit, das „Gesamtsystem Familie“ erleben zu dürfen.
An meiner Arbeit gefällt mir sehr, dass sie sehr abwechslungsreich und vielfältig ist und ich immer wieder gefordert bin, mit den Familien gemeinsam neue Lösungsstrategien zu entwickeln. Dabei hole ich die Familien dort ab, wo sie gerade stehen und begleite sie auf ihrem Lebensweg.
In meiner Freizeit bin ich viel draußen unterwegs, während ich jahrelang leidenschaftlich kletterte, ist diese Begeisterung nun dem Radfahren gewidmet. Im Winter bin ich liebend gerne mit den Skiern im Schnee unterwegs. Schön ist es, einen Teil dieser Begeisterung, mittels freizeit-pädagogischen Aktivitäten, auch bei den Familien zu wecken und als Ressource nutzen

Barbara H.

Sozialpädagogische Mitarbeiterin

Ich heiße Barbara. Ich habe in Innsbruck Psychologie studiert und anschließend eine Zusatzausbildung zur Klinischen und Gesundheitspsychologin gemacht.

Ich mache unsere Arbeit mit Familien wirklich gerne. Besonders gut daran gefällt mir, dass nie ein Tag wie der andere ist, ich immer wieder Neues kennenlerne, sie mich regelmäßig vor neue Herausforderungen stellt und mir auch viele schöne Momente beschert.

Marcel

Sozialpädagogischer Mitarbeiter

Familien stehen in der heutigen Zeit vor vielfältigen Herausforderungen. Ich sehe meine Aufgabe darin, in einem gemeinsamen Prozess praktikable Lösungen zu erarbeiten, die für alle Beteiligten stimmig sind. Respekt, Transparenz und Wertschätzung stellen für mich die Basis dafür dar.

Alexandra

Sozialpädagogische Mitarbeiterin

Mein Name ist Alexandra und ich bin mit großer Freude in der ambulanten Familienarbeit tätig!
Das Schöne und gleichzeitig Herausfordernde ist es, gemeinsam mit den Familien neue Ziele zu erarbeiten. Meine Haltung ist dabei ressourcenorientiert. Ich betrachte Familien aus einem systemischen Blickwinkel heraus – die Veränderung des Verhaltens eines Einzelnen führt zu einer Veränderung des gesamten Familiensystems.
Außer der „Schule des Lebens, “ also meiner eigenen Geschichte und dem Muttersein hat mich meine Ausbildung zu diesem Beruf geführt:

- Studium der Erziehungswissenschaften, Zweig: Psychoanalytische Pädagogik
- Diplom „Beraterin für Abhängigkeitserkrankungen“
- Koordinatorin für Familienräte: An diesem Konzept fasziniert mich die Grundhaltung, auf die Eigenkompetenz der Familien zu vertrauen
- Zahlreiche Fortbildungen, Super- und Intervisionen, denn die Arbeit mit Menschen setzt die Auseinandersetzung mit sich selbst voraus.

Roland

Sozialpädagogischer Mitarbeiter

Hallo, ich bin der Roland. Als Sozialpädagoge mit etwas Lebenserfahrung stehe ich stes dort, wo Jugendliche mich brauchen. Mir ist ein gemeinsames Miteinander aller beteiligten Personen sehr wichtig. Respektvoller Umgang und ein offenes Ohr für Familien sind meine wichtigsten Eckpfeiler in der Arbeit mit Menschen.

Ich höre zu und bin stets nach Lösungen bestrebt und genau dies macht meine Arbeit so spannend und abwechslungsreich.

Bei mir ist das Glas stets halbvoll.

Patricia

Sozialpädagogische Mitarbeiterin

Die Arbeit in Familien mit ihren sehr unterschiedlichen Geschichten, Themen, Herkunftsländern und Systemen fordert und bereichert mich im gleichen Maße.

Gemeinsam mit den Familien Problemlösungsstrategien zu erarbeiten, sowie an die vorhandenen Ressourcen anzuknüpfen, macht das arbeiten in den Familien für mich sehr spannend. Achtsamer und Wertschätzender Umgang steht für mich an erster Stelle.

Sonja

Sozialpädagogische Mitarbeiterin

Hallo! Ich bin die Sonja und seit 2011 in der ambulanten Familienarbeit tätig.

Vom Grundberuf bin ich Kindergärtnerin und habe seit meinem 17. Lebensjahr Kinder in den verschiedensten Altersstufen (2-10) betreut.

Im Februar 2017 kehrte ich nach meiner Babypause zu Plan be zurück und freue mich nun auch meine persönlichen Erfahrungen in die Begleitung der Familien mit einzubringen.

Besonders spannend ist es für mich, so nah in die verschiedenen Familien (-systeme) einzutauchen und gemeinsam individuelle Wege bei den verschiedensten Herausforderungen der (Erziehungs-) Alltags zu finden.

Judith

Sozialpädagogische Mitarbeiterin

Ich bin Judith, Mutter von 2 Kindern, Erziehungswissenschaftlerin mit Schwerpunkt Beratung und Psychotherapie, Studienkurs systemisches Beraten und Arbeiten;

Wachsame Sorge und Umsicht ist mir in meiner Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen sehr wichtig.
Meine Erfahrungen aus dem stationären Bereich einer Kinderwohngruppe helfen mir mit Respekt, Behutsamkeit und Transparenz in der Familienbegleitung zu arbeiten.

Neue Lebensabschnitte zu beginnen ist für alle Menschen eine Herausforderung und benötigt Mut zum Handeln. Mit achtsamer Anteilnahme und Engagement begleite ich Menschen individuell bei diesem Prozess.

„Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende.“
Demokrit (griechischer Philosoph)

Marek

SozialpädagogischeR Mitarbeiter

Hallo, mein Name ist Marek Gasparin, Ich habe 2012 eine Ausbildung am Kolleg für Sozialpädagogik absolviert und war anschließend 4 Jahre lang als Sozialpädagoge in einer Wohngemeinschaft tätig.

Die Arbeit mit Menschen, egal in welchem Alter und in welcher Lebenslage sie sich befinden empfinde ich als äußerst wertvoll.

Sie ist stets mit Spannung und Abwechslung verbunden da jedes Individuum, jedes System seine eigene Geschichte und Einzigartigkeit mit sich bringt.

Mir ist es wichtig Kinder, Jugendliche und Familien mit deren Stärken, Schwächen und Problemen dort abzuholen wo sie sich gerade befinden.

Ich achte darauf den Menschen stets authentisch, verständnisvoll, einfühlsam und mit dem nötigen Respekt zu begegnen.

Markus

SozialpädagogischeR Mitarbeiter

Hallo, mein Name ist Markus und ich bin Vater von zwei Kindern. Nach meiner Ausbildung zum Dipl. Sozialpädagogen, absolvierte ich die Ausbildung zum Dipl. Tanztherapeuten.

In meiner Zusammenarbeit mit Menschen finde ich es unerlässlich vorhandene Ressourcen gemeinsam zu erkennen, wertzuschätzen und neue zu finden. Diese Ressourcen beherbergen oft ungeahnte Lösungsstrategien. Sie erlauben es, vermeintlich geglaubte Fehler wie Frustration oder Versagensängste, besser annehmen zu können und in etwas „Gutes“ zu verwandeln.

Ich betrachte mich als sportlich und naturverbunden. Daher weiß ich, jeder Weg, jede Klettertour, jeder Tanz, beginnt mit der ersten Bewegung, dem ersten Schritt, das Ziel zu erreichen. Auch wenn es manchmal großen Mut, Kraft und Ausdauer erfordert.

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